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Andreas Bahn
Andreas Bahn

Über meine Arbeiten

Schon immer haben mich Gemälde fasziniert, die sich trotz eines eindeutigen gegenständlichen Motivs bis an die Grenze der Abstraktion gewagt haben, wie z.B. von Wiliam Turner oder Claude Monet. Betrachtet man dagegen Bilder, die sich vollkommen vom Gegenstand gelöst haben
(etwa die von Willem de Kooning oder anderen abstrakten Expressionisten), kann man nicht verhindern, dass unser Gehirn nach Bezugspunkten in der gegenständlichen Welt sucht. Man sieht plötzlich Landschaften oder Figuren, wo gar keine sein sollen.

In diesem Spannungsfeld sind meine Bilder angesiedelt. Ich bewege mich am äußersten Rand der Gegenständlichkeit und genieße es, die Grenze zwischen Gegenstand und Abstraktion in die eine und in die andere Richtung zu überschreiten, um aus der jeweiligen Perspektive heraus mit der entgegengesetzten Position zu flirten.

Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehen zur Zeit Landschaften. Es sind jedoch „Landschaften, die keine sein wollen"; die ein Eigenleben entwickeln und die Realität mit Brüchen in Frage stellen. Wichtige Stilmittel sind Doppeldeutigkeiten und die Störung von Sehgewohnheiten. Dabei ist mir immer wichtig,
„schöne" Bilder zu schaffen: eine Schönheit, deren Ästhetik sich unabhängig vom Gegenstand entfalten soll.

Ich hoffe, in meinen Bildern findet sich möglichst viel von dem, was man nicht erklären kann, weil es dafür
keine Worte gibt.

Andreas Bahn:

Künstler / Designer
Geboren 1972 in Wiesbaden
Lebt und arbeitet in Nürnberg.
Studium: Kommunikationsdesign in Wiesbaden
und Nürnberg
Mitglied im BBK Nürnberg

 

 

 
     
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